Riester Rente

23. April 2008 – 08:51
Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine volkstümliche Umschreibung einer staatlich geförderten privat finanzierten Rente. Der Begriff geht auf den Verursacher Walter Riester zurück, der als Arbeits- und Sozialminister die Förderung der privaten Zusatzrente durch eine Altersvorsorgezulage unterstützen wollte. Im Zuge der Rentenkürzungen im Jahre 2001 von 70 auf 67% wurde dieser Vorschlag zur Schließung der Versorgungslücke begrüßt, wobei alle zulagenberechtigten Personen eine private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung aufbauen können. Dazu gehören rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige, Pflichtversicherte nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte, Kindererziehende für die ersten drei Lebensjahre der Kinder, Bezieher von Arbeitslosengeld einschließlich berechtigter Bezieher von Arbeitslosengeld, deren Leistungen aufgrund der Anrechnung von Einkommen oder Vermögen ruhen, Bezieher von Krankengeld, nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen bei Pflege von Angehörigen im Haushalt, Wehr- und Zivildienstleistende, geringfügig Beschäftigte bei Verzicht auf die Versicherungsfreiheit, wenn der Betrag des Arbeitsgebers auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufgestockt wird, Bezieher von Vorruhestandsgeld, wenn diese ...

Rentenversicherung

11. April 2008 – 08:51
Es gibt viele Formen der Rentenversicherung. Die meisten Angestellten in Deutschland sind über die gesetzliche Rentenversicherung pflichtversichert. Da die Auszahlung der staatlichen Renten jedoch sinken und die Rente allgemein in Richtung Grundrente tendiert, ist es für Angestellte wichtig, zusätzlich noch in eine private Rentenversicherung zu investieren. Auch über die sogenannte Riester-Rente kann man sich für die mageren Zeiten nach der Erwerbstätigkeit ein kleines Finanzpolster pro Monat schaffen. Mit staatlicher Förderung und steuerlicher Begünstigung Über die staatliche Rente hat die Deutsche Rentenversicherung mit Sitz in Berlin auf ihrer Internetseite wichtige und übersichtliche Informationen zusammengetragen, wer, wann und in welchen Situationen Rente beziehen kann. So wird neben der Altersrente auch Witwen- und Witwerrente gezahlt. So besteht nach dem Tode des Ehegatten ein Anspruch auf Witwenrente, wenn der verstorbene Ehepartner die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt oder bereits eine Rente bezogen hat. Die Ehe muss zudem zum Zeitpunkt des Todes rechtsgültig bestanden haben. Die ...

Immobilien Anlage

31. Januar 2008 – 08:49
Eine Immobilien-Anlage ist in jedem Fall eine Anlage, die sich lohnt, da Immobilien im Regelfall in ihrem Wert nicht sinken sondern stetig steigen. Das hängt natürlich in erheblichem Maße von der Lage und des Zustandes der Immobilie ab. Aber gerade heutzutage ist eine Immobilien-Anlage sowohl eine Alterssicherung als auch eine Sicherheit für die Nachkommen. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, erwartet langfristig steigende Mieteinnahmen und Wertsteigerungen. Aber nicht alle auf dem Markt befindlichen Immobilien können diese Kriterien erfüllen. Für den Kapitalanleger ist es deshalb wichtig, dass er sorgfältig auswählt und sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen blenden lässt. Möchte man seine Immobilie vermieten, sollte man abwägen, ob das Objekt für potentielle Mieter interessant sein könnte. Weiterhin sollte natürlich der Allgemeinzustand geprüft werden. Handelt es sich um einen kernsanierten Altbau mit guter Dämmung oder müssen noch hunderttausende Euro in die Renovierung gesteckt werden? Dabei können nicht entdeckte Mängel die Kosten unabsehbar in ...

Hedge Fonds

31. Januar 2008 – 08:49
Hedge-Fonds sollten der Theorie und dem Begriff nach das Vermögen bei Risiken durch Hedging (to hedge = einhegen, umzäunen) absichern, haben aber in ihrer heutigen Form wenig mit Absicherung zu tun. Hedge-Fonds sind eine spezielle Form von Investmentfonds, die durch eine spekulative Anlagestrategie charakterisiert sind. Hedge-Fonds bieten dadurch die Chance auf sehr hohe Renditen, birgen aber auf der anderen Seite auch hohe Risiken. Der erste Hedge-Fonds wurde 1949 von Alfred Winslow Jones gegründet. Er verkaufte Aktien leer, um sie später zu einem geringeren Kurs wieder zu kaufen. Mit dem Erlös des Leerverkaufs kaufte er andere Aktien in der Erwartung, dass diese Aktien im Kurs steigen. Damit erfand er gleichzeitig die erste Strategie für Hedge-Fonds. Erfüllen sich die Erwartungen auf einen Aktienpreisverfall der leerverkauften Aktien und eines Aktienpreisanstiegs der gekauften Aktien, ergibt sich ein Gewinn unabhängig davon, ob der Gesamtmarkt repräsentiert durch einen breiten Aktienmarktindex steigt oder fällt. Damit wird auch das ...

Geschlossene Fonds

31. Januar 2008 – 08:48
Unter den Aspekten der Geldanlage sind offene und geschlossene Fonds aus rechtlicher und steuerlicher Sicht grundsätzlich voneinander zu unterschieden. Ein offener Fonds legt das Kapital der Anleger entsprechend den Vorschriften über Kapitalanlagegesellschaften an. Die Anleger erzielen Einkünfte aus Kapitalvermögen. Anteile können zu jeder Zeit ge- und verkauft werden, wobei je nach Kapitalgesellschaft Einschränkungen möglich sind. Die Zahl der Anleger ist unbestimmt. Geschlossene Fonds dagegen unterliegen nicht den strengen Gesetzesvorschriften über Kapitalanlagegesellschaften. Das Anlagevolumen ist begrenzt. Wenn die zur Zeichnung anstehende Summe erreicht wurde, wird der Fonds geschlossen und die Augabe von Anteilen eingestellt. Der Kurswert eines Anteils richtet sich nicht nach dem tatsächlichen Wert am Fondsvermögen sondern unterliegt der freien Preisbildung. Der Fonds wird so je nach Angebot und Nachfrage oft mit einem hohen Aufgeld oder auch mit Abgeld gegenüber seinem Inventarwert gehandelt. Einen Anspruch auf Rücknahme des Anteisl hat der Anleger bei einem geschlossenen Fonds nicht. Die Anteile können nur ...